Dem Widerstand widerstehen

Widerstand Gedanken Gefühle

 

Das wir alle mehr oder weniger mit kleinen oder großen Problemen kämpfen steht außer Frage.

 

Nur wie verhält sich der Einzelne und was macht er um sein Problem zu lösen?

 

Sobald ein Problem eine bestimmte Größenordnung bekommt, fangen wir häufig damit an, dieses Problem in die hinterste Ecke zu stecken. Auch wenn uns mittlerweile nicht entgangen ist, dass da was im Argen liegt und wir anfangen sollten eine Lösung dafür zu finden.

 

Auf nonverbaler Weise leisten wir folgendermaßen Widerstand:

  • zu spät kommen

  • etwas anderes tun und sich damit ablenken

  • krank werden

  • das Zimmer verlassen

  • ein anderes Thema beginnen

  • Zeit vertrödeln

  • rauchen, essen oder trinken

  • mit anderer Arbeit beschäftigt sein

  • eine Beziehung beenden oder sogar eine neue beginnen

  • stundenlanges soziales netzwerkeln (Facebook & Co)

  • die eigene Aufmerksamkeit verweigern

Sprichwörtlich sagen wir dann folgendes:

  • ich müsste mich komplett neu definieren

  • bei meinem Problem könnte mir keiner helfen

  • mein Problem ist ein anderes

  • ich möchte niemanden belästigen

  • mein Partner würde das nicht verstehen

  • das macht doch kein Mensch

  • wer bitteschön soll meinen Ärger verstehen

  • ich bin doch nicht reif für die Klapse (Therapeuten)

 Beziehen wir andere Personen mit ein, hört sich der Widerstand so an: 

  • ich bekomme kein frei

  • andere würden das nicht verstehen

  • meine Familie wird nicht zulassen, wenn ich mich verändern will

  • ich warte auf ein himmlisches Zeichen, dass mir das OK gibt

  • sobald ich mehr Freizeit habe, werde ich das anpacken

  • ich möchte mich nicht fremdbestimmten lassen

Unsere eigenen Vorurteile lauten dann wie folgt:

  • zu klein

  • zu dick

  • zu blöd

  • zu groß

  • zu wertlos

  • viel zu faul

  • zu schwach

  • nicht liebenswert

  • zu ernst

  • zu klug

Im Verzögern können wir ebenfalls Widerstand leisten:

  • ich bin nicht in Stimmung um darüber Nachzudenken

  • ich hab keine Zeit

  • nächste Woche habe ich Zeit dafür

  • der Zeitpunkt ist einfach nicht der richtige

  • viel zu früh

  • viel zu spät

  • Super Idee....aber nicht jetzt

  • Morgen ist auch noch ein Tag

  • lass uns später drüber reden

Sobald die Angst sich einmischt, sieht Widerstand so aus:

  • was ist, wenn mich die anderen ablehnen

  • niemand soll mitbekommen, welches Problem mir auf der Seele brennt

  • was denken die Leute über mich?

  • Wie wird das mit mir bloß enden?

  • Darüber möchte ich nicht sprechen

  • ich kann es niemandem anvertrauen

  • was denken die Nachbarn darüber?

  • Ich blamiere mich bis auf die Knochen

 

Nach diesen Beispielen sollte fast jeder in der Lage sein, sich darin mindestens einmal gefunden zu haben. Wie oft sind wir mit solchen Ausreden ganz schnell zur Stelle.

 

Hilflos Entmutigt

 

Vielleicht verschaffen sie für den Moment etwas Erleichterung. Sicher ist aber, dass uns unser Thema kontinuierlich wieder einholt und wir fleißig Widerstand leisten, bevor wir anfangen eine Lösung dafür zu finden.

 

Auch das Argument: „ich habe alles versucht und nichts kann mir helfen.“ ist keine Ausrede, damit wir ja in Ruhe gelassen werden. Wir können selber entscheiden, ob wir das Problem behalten oder auch vergrößern möchten. Aber auch die andere Richtung, hin zu einem weniger problematischen Leben, ist möglich.

 

Alle Bedenken (Widerstände) sind auf Dauer kein guter Ratgeber. Um etwas Neues anzufangen oder etwas Altes hinter sich zu lassen, dafür braucht es einfach Veränderung. Es geht nicht ohne!

 

Sobald man spürt, dass etwas nicht in Ordnung ist und sich Widerstände anmelden, dann lohnt sich ein Blick hinter die Widerstands-Fassade. Ihre Gefühle sind die besten Ratgeber.

Bewusstsein & Downloads

 

"Der Gedanke ist die Vorstufe zur Realität" Heike Hoffmann

 


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