Afformationen / Silent Subliminals

Affirmationen versus Afformationen

 

Was ist der Unterschied zwischen Affirmationen und Afformationen?

 

Affirmationen sind Aussagen über einen Zustand, welchen man gerne haben möchte, z.B.: „ich bin völlig entspannt.“

 

Afformationen sind Fragen, wieso etwas so ist, wie es ist? Also etwas was wir bereits besitzen, z.B.: „Warum fühle ich mich so liebenswert?“

 

Sätze, welche uns niederschmettern!

 

„Wieso passiert mir das immer?“. Eine Frage, welche sich bereits Millionen von Menschen gefragt haben oder „Wieso kann ich nicht auch mal Glück haben?“

 

All diese Fragen beziehen sich auf etwas, was bereits geschehen ist und als Schlussfolgerung dessen nun eine entmächtigende Frage gestellt wird. Meistens resigniert man vor einer Situation, welche deutlich zeigt, dass etwas nicht so läuft, wie man es sich wünscht.

 

Wir neigen dazu negativ zu denken und haben ständig irgendwelche negativen Aussagen parat.

 

Wenn uns jemand fragt wie es uns geht, kommt ziemlich häufig „ muss ja!“ als Antwort. Was MUSS denn da? Auf was genau ist es bezogen das „muss ja!“? Fühlen wir uns so unter Druck, welchem wir nur widerwillig nachgeben und eigentlich viel lieber anders leben würden? Spielen unsere Selbstgespräche und Fragen, welche wir uns immer wieder stellen, eine so große Rolle?

 

Tun sie!!

 

Bei den Fragen regen wir unseren Verstand an, eine Lösung für unsere negativen Fragen zu finden. Das würde dann bedeuten, das wenn wir eine negative Frage stellen, meist eine negative Antwort dafür bekommen müssten. Probieren wir das mal aus:

 

eigene Frage:„Wieso verdiene ich nicht so viel Geld, wie die anderen?“

eigene Antwort:„Weil ich immer wieder Pech im Leben gehabt habe. Die anderen hatten einfach mehr Glück und besser Startvoraussetzungen wie ich.“

 

eigene Frage: „Warum bin ich bloß so ein Versager?“

eigene Antwort: „Weil ich nie irgendetwas richtig machen kann und alles in den Sand setze. Mein Vater ist auch der Meinung, das ich zwei linke Hände habe“

 

Mit solchen Fragen legen wir die Weichen dafür, dass wir unsere Misserfolge anfangen zu manifestieren. Langsam und kontinuierlich brandmarken wir unsere Gehirnwindungen und geben allem Negativem Vorrang. Das gehört schließlich zu uns!

 

Diese Fragen kommen höchst wahrscheinlich von anderen Personen aus Ihrer Umgebung und aus unserer Kindheit oder Sie selbst haben sie sich angeeignet. Ihr Verstand hat gelernt damit zu leben und sie wie ganz selbstverständlich zu nutzen. Er unterscheidet nicht zwischen gut und schlecht, er macht einfach!

 

Afformationen welche positiv formuliert sind!

 

Was wäre denn, wenn wir den Spieß einfach umdrehen und unseren Verstand neue, bessere Fragen zur Verfügung stellen?

 

Fragen, wie z.B.:

 

  • „Warum habe ich soviel Kraft und Energie?“
  •  „Warum liebe ich mich selbst, so wie ich bin?“
  •   „Warum kann ich ohne Störungen die ganze Nacht durchschlafen?“
  •   „Warum bin ich so beliebt bei den anderen?“
  •   „Warum bin ich so erfolgreich in meinem Beruf?“

 

Alleine schon beim lesen dieser Sätze fühlen wir uns einfach besser. Es gibt auch keine Möglichkeit, darauf negative Antworten zu geben. Unser Verstand kann darauf auch keine finden. Im Gegenteil, er wird beginnen die Möglichkeiten durchzuarbeiten, wieso etwas so gut funktioniert.

 

Automatisch festigen sich die neuen neuronalen Strukturen und beginnen positiv zu wirken. Was vorher in die andere, also die negative Richtung, funktionierte, wirkt jetzt für uns. Bereits beim sprechen dieser positiven Afformationen bekommen wir ein gutes Selbstwertgefühl und fühlen uns einfach besser!